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Mo08.Apr

Bataillonsversammlung

477 Schützen und 36 Marketenderinnen im Bataillon Oberland

Bataillonstag am Ostermontag mit Festgottesdienst, Totengedenken und Bataillonsversammlung.

Die Bataillonsversammlung im Hotel Strasserwirt eröffnete Bezirksmajor Leonhard Strasser mit der Begrüßung der Ehrengäste und zehn Kompanieführungen. Bat.-Kmdt. Hans Obrist, der auch über außergewöhnliche Aktivitäten der Kompanien informierte, nannte in seinem Bericht die Zusammenarbeit mit den Südtiroler Kameraden als besonders wichtig, weshalb er schon für die Teilnahme am Gesamt-Pustertaler Schützenfest am 21. April in Pfalzen warb. Erfreulich ist der Bezug von ca. 100 Stück Schützenzeitungen und -kalender. Der Kontakt mit dem Österreichischen Bundesheer ist gut, es entsendet immer Vertretungen zu den Bat.-Festen. Das soziale Gewissen der Schützen zeigt sich in den Spenden für die Unwetter-Geschädigten in Virgen und für die Familie des verunglückten Manfred Joas in Sillian. Obrist selbst nahm an der Offiziersschulung in St. Michael am Brenner teil und empfahl diese den neu bestellten Kompanieführungen. Dank sprach er Hans Bergmann aus, der das Schützenschnurschießen mit 46 Teilnehmern beim Dorfschießen in Strassen ermöglichte, ebenso den Jungschützenbetreuern für ihre aufwändige Arbeit. An 13 Aktivitäten, darunter die Schießbewerbe und das Landesjungschützentreffen in Innsbruck/Wilten erinnerte Bat.-Jungschützenbetreuer Alois Goller, der für die fünf Jungschützenzüge des Oberlandes mit 52 Jungschützen und 12 Jungmarketenderinnen zuständig ist. Dem Kassabericht von Bat.-Kassier Alois Ebner wurde allgemeine Entlastung erteilt.

Bataillonsführung wiedergewählt

bataillonsversammlung 01Die gewählte Bat.-Führung v. l.: Schießbeauftragter Hans Bergmann, Kassier Alois Ebner, Bat.-Kmdt.-Stv. Manfred Schneider, Bat.-Kmdt. Hans Obrist, Bez.-Maj. Leo Strasser, Jungschützenbetreuer Alois Goller, Schriftführer Josef Walder, Internet-Beauftragter Patrick Grossmann.

 

 

 

 

Unter dem Vorsitz von Viertel-Kmdt. Außersteiner wählten die Versammelten schriftlich mit großer Mehrheit Hans Obrist zum Bat.-Kommandanten und Leo Strasser zum Bezirksmajor. Mit Handzeichen bestellte man ebenso einmütig Kmdt.-Stv. Manfred Schneider, Kassier Alois Ebner, Schriftführer Josef Walder, Jungschützenbetreuer Alois Goller sowie die Rechnungsprüfer Franz Schraffl und Johann Gamper. Patrick Grossmann wurde Internetbeauftragter und Hans Bergmann Verantwortlicher für den Schießsport.

Vorschau auf 2013

Bgm. Franz Webhofer von Strassen versprach, die Schützen auch in Zukunft bei ihren wertvollen Aufgaben zu unterstützen. Viertel-Kmdt. Bd.-Maj. Sepp Außersteiner mahnte zu würdigem Auftreten bei allen Festen, empfahl neben weiteren Terminen das Haupt- und Obmännertreffen in Matrei und bat um Beiträge für die Schützenzeitung und Homepage. Bez.-Maj. Haymo Laner vom Südtiroler Pustertal gab Einblick in die Diskussion um die zweisprachigen Ortsnamen und lud zur nächsten Andreas-Hofer-Gedenkfeier in Mantua wie zum Unabhängigkeitstag am 18. Mai in Meran ein. Viertel-Marketenderin Silvia Unterer ersuchte um Mitteilung der Beitrittsdaten der Marketenderinnen. Bat.-Kmdt. Klaus Riepler vom Iseltal warb um weitere gute Zusammenarbeit wie der neue Bat.-Kmdt. des Lienzer Talbodens Friedrich Steinwender. Viertel-Jungschützenbetreuer Franz Walder motivierte zur Teilnahme an den Bezirks- und Landes-Schießbewerben. Für 2014 wurde das Bat.-Schützenfest an Strassen und der Bat.-Tag an Obertilliach vergeben.

Schützenmesse in der Dreifaltigkeitskirche

Bereits am Vormittag hatten sich Schützenoffiziere, Fahnenabordnungen und die Schützenkompanie Strassen auf dem Dorfplatz Messensee aufgestellt und waren nach Abschreiten der Front durch VK Außersteiner, Bgm. Webhofer und Bat.-Kmdt. Obrist unter den Klängen der Bundesmusikkapelle Strassen zur Dreifaltigkeitskirche marschiert. Dem Schützengottesdienst gab der Männerchor Strassen eine feierliche Note, Lesung und Fürbitten trug Bez.-Maj. Strasser vor. Seelsorgeraumpfarrer Mag. Hansjörg Sailer bezeichnete den christlichen Glauben als Wurzel von Tradition und Leben, weshalb es die wichtigste Aufgabe der Schützen sei, für die katholische Religion einzutreten und sie an die nächste Generation weiterzugeben.

Bei der nachfolgenden Totenehrung vor dem Kriegerdenkmal erinnerte Bez.-Maj. Strasser namentlich an verstorbene Kameraden und an Altbischof Dr. Reinhold Stecher. Die Strassener Schützen feuerten die Ehrensalve ab, das Lied vom guten Kameraden und die Kranzniederlegung beendeten den feierlichen Akt. Beim Mittagessen im Strasserwirt fand der Bataillonstag einen gemütlichen Ausklang. KS