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Fr16.Jan

Vollversammlung der Jagdgenossenschaft Strassen

Jäger und Waldbesitzer arbeiten gut zusammen

Von der fast 100%igen Erfüllung der Abschussquote profitiert die Waldwirtschaft.

Einen erfreulichen Bericht konnte der Obmann der Jagdgenossenschaft Strassen Anton Schett bei der Vollversammlung am 16. Jänner 2015 im Kultursaal vor knapp 30 Mitgliedern ablegen. "Zwischen den Jägern und dem Jagdpächter herrscht ein guter Zusammenhalt, auch das Verhältnis zu den Grundbesitzern ist beinahe konfliktfrei", ließ er die vergangenen drei Jahre Revue passieren.

 

Seiner Rechnungslegung erteilte man nach Empfehlung der Prüfer die Entlastung, ebenso wurde die Aufteilung von 18.000,- € aus dem Ertragsüberschuss auf die 361 Mitglieder einhellig beschlossen. Der Obmann erhält für den dreijährigen Verwaltungsaufwand eine angemessene Entschädigung, und um die Bürokratie einzudämmen, werden in Zukunft nur mehr die Mitglieder mit Stimmrecht schriftlich zur Vollversammlung eingeladen.

Bgm. Franz Webhofer zeigte sich zufrieden, dass die Strassener Jagd in einheimischer Hand ist und mit Obmann Schett und Schriftführer Oswald Mayr kompetente Funktionäre am Werk sind.

Jagdpächter Reinhard Bachmann dankte namens der Jäger dem Ausschuss der Jagdgenossenschaft und den Grundbesitzern für das gute Zusammenwirken. Nur mit Fleiß, Geschick und auch Glück von Seiten der Jäger ist eine so hohe Abschussrate beim Rotwild gelungen und konnte der Wildschaden in Grenzen gehalten werden. Erfreulich ist auch, dass wieder einige neue Jäger die Gemeinschaft der Weidmänner beleben. Seine Doppelfunktion als Jagdpächter und beruflich als Gemeindewaldaufseher empfindet Bachmann als Vorteil, weil er dadurch einen besseren Einblick in die Anliegen der Jäger und Waldbesitzer hat. Abschließend versprach Obmann Schett, auch in den kommenden drei Jahren Wert auf gute Zusammenarbeit zu legen und auftretende Probleme gemeinsam zu lösen. KS