In Strassen sind Schützinnen zurzeit nicht gefragt. Das Jahresprogramm 2025 wurde bestens abgewickelt, die Neuwahlen bestätigten großteils den bisherigen Vorstand.
Die Jungschützen hatten laut Bericht ihres Betreuers Daniel Valtiner ihren wichtigsten Auftritt beim Bataillonsschützenfest in Anras. Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten bildeten Schießtraining und Wettkämpfe. Beim Vierteljungschützenschießen in Assling errangen sie als größte Gruppe den 2. Platz in der Mannschaftswertung, mit Vanessa Notdurfter einen Klassensieg, und Marcel Webhofer wurde mit der schönsten Tiefschusswertung sogar Schützenkönig 2025.
Renovierung der Schützenfahne
Wegen Abnützungserscheinungen beschloss man im Vorstand, der Schützenfahne für die Ausrückungen wieder ein würdiges Aussehen zu geben. Die Kosten sollen Eigenmittel, das heurige Dorfschießen und eine Spendenaktion abdecken. Obmann Reinhard Bergmann berichtete weiter, dass die Kompanie im Jahr 2025 sechsmal ausrückte. Von den acht Mitwirkungen der Fahnenabordnung bleibt vor allem das Gesamtpustertaler Schützentreffen in Bruneck in Erinnerung. Den Kontakt mit Südtirol förderte auch die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung der Partnerkompanie Olang und am 5. Marketenderinnen-treffen in St. Lorenzen. Ungeteilte Zustimmung erhielt Kassier Markus Joas für das Vereinsbudget und Schriftführer Florian Golmayer für das Protokoll des Vereinsjahres 2024.
Größte Kompanie im Bataillon
Mit berechtigtem Stolz informierte Hauptmann Stefan Golmayer, dass die Strassener beim Bataillonsfest 2025 in Anras mit 44 Schützen, vier Marketenderinnen sowie 26 Jungschützen und zwei Betreuern aufmarschierten. Auch das Mitwirken der Strassener Schützen als Ehrenkompanie der Fünfzigjahrfeier des Jägerbataillons 24 zeigen ihre hohe Moral.
Nach der letzten Ausrückung 2025 am Seelensonntag wurden folgende verdiente Schützen von Bez.-Major Patrick Rossmann, Hauptmann und Obmann geehrt: Oberleutnant Helmut Bodner und Josef Walder/Martner (25 Jahre); Fähnrich Peter Valtiner (40 Jahre, Andreas Hofer-Medaille), Jakob Aichner (55 Jahre, A. H.-Medaille mit Jahreskranz), Josef Mayr/Lienharter und Johann Schett/Tolder (65 Jahre).
Ausführlich widmete sich Golmayer dem aktuellen Thema „Frauen als Gewehrschützinnen“ und kam zur Erkenntnis, dass auch in Zukunft Glaube, Heimat, Tradition und Kameradschaft die wichtigsten Säulen der Schützengemeinschaft bleiben sollen.
Neuwahlen zeigten Geschlossenheit
Die schriftliche Vorstandswahl, geleitet vom Bezirksmajor, ergaben nur beim Fähnrich und seinem Stv. eine Änderung. Die aktuelle Führung besteht nun aus Hauptmann Stephan Golmayer, Stv. Helmut Bodner; Obmann Reinhard Bergmann, Stv. Mario Bodner; Schriftführer Florian Golmayer, Kassier Markus Joas; Fähnrich Christoph Wurzer, Stv. Laurin Valtiner (beide neu); Jungschützenbetreuer Daniel Valtiner, Stv. Lisa-Maria Bodner; Trachtenwart Andreas Bergmann; Beiräte Emanuel Wurzer, Markus Schett (neu). Rechnungsprüfer bleiben Hans Bergmann und Manuel Bachmann.
Da Peter Valtiner die wichtige Aufgabe als Fähnrich 30 Jahre mit Begeisterung erfüllte, schlug der Obmann vor, ihn zum Ehrenfähnrich zu ernennen, was mit Überreichung von Urkunde und Geschenk bekräftigt wurde. Auch die scheidende „Chef-Marketenderin“ Christine Aßmayr erhielt ein schönes Geschenk. Die anerkennenden Worte von Vize-Bgm. Michael Trojer (für den erkrankten Bgm.), Viertelkommandant Alexander Wanner und der Bataillonsführung sowie ein gemeinsames Essen rundeten die Jahreshauptversammlung 2026 ab. KS