Die Jahreshauptversammlung ist ein wichtiger Termin im Kalender des Kirchenchores, der dem Austausch und der Stärkung der Gemeinschaft dient.
Obfrau Verena Mair begrüßte Bürgermeister Franz Webhofer, unser unterstützendes Mitglied Ing. Karl Mair und alle anwesenden Chorsängerinnen und –sänger.
Nachdem das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung vorgelesen wurde, blickte Chorleiter Alfred Schett auf das vergangene Jahr zurück. So konnten 20 Messen und 1 Begräbnis gestaltet werden, weiters wurde die Chronikausstellung im Kultursaal und die Advent-Klang-Genussveranstaltung im Schulhof musikalisch umrahmt. Mit 37 Proben kamen wir auf 60 Termine im Jahr 2025.
Mit der „Deutschen Messe“ von Heinrich Walder, „Frischer Wind“ von den Poxrucker Sisters, der „Harmoniemesse“ von Joh. Obersteiner und der „Pastoralmesse in G“ von K. Kempter wurden einige musikalische Highlights gesetzt.
In der Fastenzeit möchte der Chorleiter Evensongs (Abendgesang) probieren, eine wenig bekannte Gottesdienstform, die hauptsächlich vom Gesang getragen wird.
Zum Schluss seiner Rede dankte Chorleiter Alfred Schett, nicht aus Routine, sondern ehrlich und aufbauend gemeint, allen Chorsängerinnen und Chorsängern für den Einsatz und die Bereitschaft zu singen, für die Verlässlichkeit bei den Aufführungen und dem guten Gemeinschaftsklima. Auch Obfrau Verena Mair ist dankbar für den guten Zusammenhalt in unserem Chor und das gegenseitige Verständnis, wenn jemand aus beruflichen oder familiären Gründen nicht bei jeder Probe dabei sein kann.
Im anschließenden Kassabericht konnte Kassierin Anna Valtiner-Wieser ein ausgeglichenes Budget vorweisen, das von der Vollversammlung für gut geheißen wurde.
Ein Höhepunkt der heurigen Versammlung war die Ehrung von drei Mitgliedern. In ihrer üblichen, sehr gefühlvollen und honorigen Laudatio ließ Verena Mair die zu Ehrenden hochleben.
Die Ehrung für Lidwina Bodner war Anlass für die Obfrau, einen musikalischen Vergleich zu den letzten 60 Jahren herzustellen. So waren die 60er Jahre eine Zeit des Aufbruchs, der neuen Klänge, der Beatles, die 70er Jahre brachten neue Formen des Gottesdienstes, in den 80er und 90er Jahren trafen Tradition und Moderne aufeinander, in den 2000er Jahren wurde die Welt schneller, digitaler und lauter. Lidwina Bodner hat alles mitgemacht und kam trotz ihres Berufes als Krankenschwester verlässlich zu den Proben und Aufführungen. Sie ist uns allen Vorbild durch Haltung, Treue und Wissen. Man sieht, Musik verbindet Generationen.
So konnte ihr für 60 Jahre Mitgliedschaft die Ehrenurkunde samt roter Stimmgabel vom Chorverband Tirol überreicht werden.
Kathrin und Franz Valtiner durften die Urkunde der Diözese Innsbruck für 15 Jahre Mitgliedschaft beim Chor entgegennehmen und auch sie erhielten wohlwollende Worte und den besonderen Dank der Obfrau und des Chorleiters.
Im Anschluss dankte und gratulierte Bürgermeister Franz Webhofer im Namen der Gemeinde und der Dorfgemeinschaft den Geehrten zu ihren Auszeichnungen, dankte allen für die Treue zum Chor und für die ausgezeichneten Messgestaltungen, die sowohl traditionell als auch modern sind. Dies ist vor allem dem Fortbildungswillen des Chorleiters Alfred Schett zu verdanken. Diesem Lob schloss sich Ing. Karl Mair an.
Die erfolgreiche Versammlung endete mit einem gemeinsamen Frühschoppen im Chorzimmer.
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