Di06.Mär

Heimatbühne wagt sich an Mitterer-Stück

Heimatbühne wagt sich an Mitterer-Stück Karl Schett

Als eher kleiner Verein leistet die Heimatbühne Strassen Großartiges im Kulturgeschehen der Gemeinde. Im vergangenen Vereinsjahr sorgte sie auch für mehr Lachen in Strassen.

 „Die Heimatbühne Strassen ist unglaublich engagiert, und es gibt in Osttirol nicht viele Bühnen, die qualitätsvolle Lustspiele und auch ernste Stücke aufführen können. Umso mehr freut es, dass die Strassener Theaterspieler, wie einige andere Osttiroler Bühnen, heuer zum 70. Geburtstag von Felix Mitterer eines seiner Stücke zur Aufführung bringen“, lobte Bezirksobmann Thomas Widemair den Strassener Theaterverein. Ins gleiche Horn stieß Vize-Bgm. Ing. Karl Mayr: „Wieder haben wir ein sehenswertes Theaterstück erlebt, und die Gemeindeführung ist dankbar, dass die Heimatbühne darüber hinaus so viel zur Gemeinschaftsförderung in ihrem Verein und in der Gemeinde leistet.“

Lustspiel und Maskenball

„Das im Okt. 2017 aufgeführte Lustspiel ‚Kaviar und Hasenbraten‘ mit dem selbst gedrehten Kurzfilm als Vorspann schenkte den Zusehern viel herzhaftes Lachen, und alle Beteiligten waren mit großem Eifer dabei“, fasste Spielleiterin Michi Fuchs, zugleich Bezirksobmann-Stellvertreterin, das Hauptprogramm des Vereinsjahres zusammen. Sie stellte einmal Kathrin Valtiner vor den Vorhang, die als Souffleuse und bei zahlreichen anderen Arbeiten viel Wertvolles für den Verein leistet. Obmann Franz Valtiner ließ die übrigen wichtigen Ereignisse des Vereinsjahres Revue passieren. Da besuchten insgesamt 160 Vereinsmitglieder 19 Theateraufführungen in Osttirol, Südtirol und Oberkärnten und erweiterten so ihre Theaterkenntnisse. Natürlich nahm man auch am Begräbnis von Ehrenmitglied Prof. Oswald Kollreider in St. Oswald teil. Ein großes Erlebnis für alle Mitwirkenden des erfolgreichen Stückes „Föhn“ war Ende April die zweitägige Reise nach Wien mit dem Besuch des Musicals „Don Camillo und Peppone“ und einer Backstage-Führung durch die große Bühne im Ronacher. Die Durchführung des Maskenballes 2017 und 2018 bedeutete für den Verein genug Anstrengung, zumal einige Besucher ihren eigenen Sinn für Humor zeigten.

Geselligkeit und Vereinsalltag

Nach Abschluss der Theateraufführungen und der beiden Maskenbälle lud man alle Spieler und Helfer jeweils zu einem Pizzaabend ein. Im Dezember trafen sich alle Mitwirkenden des letzten Lustspieles mit ihren Familien sogar zu einer Weihnachtsfeier im Kalksteiner Badl-Gasthaus. Das gemeinsame Schlittenfahren auf der 14 km langen Rodelbahn in Bramberg nahe Mittersill Anfang Feber war ebenso ein Hit. Für Ordnung in den Aufzeichnungen sorgten Schriftführerin Kathrin Valtiner, die das Protokoll der letzten Hauptversammlung verlas, und Kassierin Brigitta Aichner, die für die tadellos geführte Vereinskassa eindeutige Zustimmung erhielt. Da sie für die weitere Ausübung dieser Funktion um Enthebung bat, wurde Gebhard Troyer für die nächsten zwei Jahre zum Kassier gewählt. Weiters ersuchte Homepage-Betreuer Peter Aichner um Entlastung, weshalb Bernhard Weitlaner diese Aufgabe für ihn übernimmt. Alle Aktivitäten erforderten eine sorgsame Planung, die in sechs Vorstandssitzungen erfolgte. Bei gemütlicher Jause zeigte schließlich Kathrin Valtiner via Powerpoint interessante und lustige Bilder vom vergangenen Vereinsjahr. KS

 

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